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DJ DEVISEN/Nervöses Geschäft - Dollar wieder über 117 JPY



DJ DEVISEN/Nervöses Geschäft - Dollar wieder über 117 JPY

FRANKFURT (Dow Jones)–Der Yen hat seine Aufwärtsbewegung gegenüber Dollar und Euro am Freitagnachmittag zunächst gestoppt. Händler sprechen von einer Beruhigung vor dem Wochenende. Auch der unter Erwartung liegende Michigan-Index hat an der Stabilisierung des Dollar nichts zu ändern vermocht. Am Morgen hatte noch die Auflösung von Carry Trades den Yen zu einem deutlichen Anstieg verholfen. Mit neuen Rekordständen gegen den Dollar machte auch der Yuan auf sich aufmerksam.

Immerhin schütteten die gemeldeten japanischen Verbraucherpreise kein zusätzliches Öl ins Feuer. Sie lagen im Januar wie erwartet unverändert. Damit scheint es unwahrscheinlicher, dass die Bank of Japan die Zinszügel in den kommenden Monaten anziehen wird. Ein weiterer Zinsschritt durch die japanische Notenbank dürfte weitere Auflösungen von Carry-Trade-Positionen zur Folge haben, die einen massiven Short-Squeeze auslösen könnten. Aufgrund der weiter sehr großen Zinsdifferenz zwischen Japan und hochzinsigen Ländern dürfte sich das Aufwärtspotenzial des Yen insgesamt noch in Grenzen halten.

Über die weitere Entwicklung gehen die Meinungen auseinander. Während Marktteilnehmer nicht ausschließen wollen, dass der Yen nach kurzer Pause seinen Aufwärtstrend fortsetzt, gibt es auch Analysten, die eine andere Ansicht vertreten. So meinen die Experten der RZB, dass, solange das globale Risikoumfeld weiter als hoch empfunden werde, sowohl Yen als auch Franken Stärke zeigen dürften. Doch mittelfristig, d.h. auf Sicht von drei bis sechs Monaten, sehe es kaum danach aus, dass die Carry Trades signifikant abnehmen werden.

Besonders den Yen dürften die Carry Trades aufgrund der langsamen japanischen Zinsnormalisierung bald wieder belasten. Die japanischen Inflationsdaten bestätigen die Ansicht, dass die Bank of Japan erst im zweiten Halbjahr wieder die Zinsen anheben wird. Sobald der Risikoappetit der Marktteilnehmer wieder zunehme, werde der Yen erneut deutlicher die Rolle der günstigen Funding-Währung spielen müssen, was die japanische Währung wieder unter Druck bringen wird.

Der Euro ist zunächst bei 153,60 JPY gegen den Yen unterstützt, nach oben gibt es Widerstände bei 155,70 und 157,27 JPY. Mit Blick auf den Dollar stellt aus technischer Sicht die Unterstützung bei 1,3160 USD für den Euro laut der Landesbank Baden-Württemberg eine wichtige Marke dar. Hier verlaufe der kurzfristige Aufwärtstrend. Kurse über dieser Marke sprächen auf mittlere Sicht für einen Anstieg des Euro in Richtung 1,33 USD. Unter 1,3160 USD lägen bei 1, 3154 und 1, 3127 USD die nächsten Haltemarken.

Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 664 USD festgestellt. Zum Nachmittagsfixing waren es dann 651,90 USD.

=== Europa Europa Europa (17.25) (13.14) (7.40)

EUR/USD 1,3180 1,3164 1,3172 USD/JPY 117,11 116,93 117,63 EUR/JPY 154,37 153,83 154,95 EUR/GBP 0,6776 0,6765 0,6732 EUR/CHF 1,6060 1,6082 1,6121 === DJG/mif/ros



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