Adidas macht mit Reebok-Verkauf Milliarden-Deal

Adidas macht mit Reebok-Verkauf Milliarden-Deal IMAGO / Christian Schroedter

Der Sportwarenhersteller verkauft seine US-Tochter Reebok für 2,1 Milliarden Euro an die Authentic Brands Group (ABG). Der US-Mischkonzern hat bereits über 30 Marken aus den Bereichen Sport, Fitness und Mode aufgekauft, darunter Sports Illustrated, Forever 21 und Brooks Brothers. Nach Spekulationen über einen Verkaufspreis von etwa 1 Milliarde Euro fällt dieser nun deutlich höher aus. Geht der Kauf im ersten Quartal 2022 über die Bühne, kann Adidas einen Gewinn von bis zu 1,3 Milliarden Euro einfahren.

Der Sportartikelkonzern kündigte an, Anteile des größtenteils in bar aus dem Reebok-Verkauf eingehenden Erlöses anteilig an seine Aktionäre ausschütten zu wollen. Weitere von ABG zu zahlenden Raten hingen vom späteren Erfolg Reeboks ab. Seit dem Kauf im Jahr 2006 hat Adidas mit der US-Marke eher ein Verlustgeschäft gemacht. Zuletzt besaß die US-Marke für den Sportwarenhersteller nur noch einen Wert von 757 Millionen Euro. Adidas hatte Reebok damals für 3,1 Milliarden Euro (3,8 Milliarden US-Dollar) gekauft. Mittlerweile wurden Anteile in Höhe von 0,4 Milliarden Euro verkauft, womit die Verkaufserlöse letztlich bei 2,5 Milliarden Euro liegen.

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