Deutsche Bahn kauft 30 Hochgeschwindigkeitszüge bei Siemens

Deutsche Bahn kauft 30 Hochgeschwindigkeitszüge bei Siemens Siemens AG

Nach Informationen aus Konzern- und Aufsichtsratskreisen schließt die Deutsche Bahn einen Vertrag über 30 Hochgeschwindigkeitszüge mit Siemens ab.

Ein Aufsichtsrat sagte der Nachrichtenagentur Reuters am Montag, dass der Aufsichtsrat die Investition von rund einer Milliarde Euro bereits genehmigt habe. In dem Kaufvertrag geht es um Züge vom Typ Verlaro, die bis zu 350 Stundenkilometer schnell sein können. Der Verlaro ist die Weiterentwicklung des ICE-3. Für Mittwoch lud die Bahn zu einer Pressekonferenz mit dem stellvertretenden Siemens-Vorstandschef Roland Busch, Verkehrsminister Andreas Scheuer und dem Bahnchef Richard Lutz ein.

Bis 2030 will die Deutsche Bahn mit einer geplanten Offensive die Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln. Außerdem sollen weitere Städte an das Hochgeschwindigkeitsnetz angebunden werden. Die neuen Hochgeschwindigkeitszüge sollen dieses Ziel unterstützen. Mit dem ICE-4 hatte die Bahn auf Züge gesetzt, die etwas langsamer sind.

Das Problem für Hochgeschwindigkeitszüge im deutschen Schienennetz sind die häufigen Stopps. Die Züge halten meistens alle halbe Stunde und müssen sich das Netz oft mit langsameren Zügen teilen. Den Geschwindigkeitsvorteil können die Züge dabei oft nicht ausspielen.

Auf den sogenannten Sprinterverbindungen könnten die neuen Velaros eingesetzt werden. Hier werden auf lange Strecken nur wenige Bahnhöfe angefahren.

In verschiedenen Modellen ist der Velaro bereits auf den Schienen in Deutschland, weiteren europäischen Ländern, sowie in Russland und China, unterwegs.

 

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