Finanzen

HSBC schlägt Prognosen trotz Gewinnrückgang

Vermögensverwaltung und Hongkong treiben das Ergebnis

Europas größte Bank meldet überraschend starke Ergebnisse. Vor allem das Wealth-Management sorgt für steigende Einnahmen und stärkt die Strategie der HSBC. Anleger honorieren den Fokus auf vermögende Kunden.

2 Min.

26.02.2026

Die britische Großbank HSBC hat mit ihren Jahreszahlen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Für das Geschäftsjahr 2025 erzielte Europas größtes Geldhaus einen Vorsteuergewinn von rund 29,9 Milliarden US-Dollar und lag damit über dem Konsens der Marktbeobachter — obwohl der Gewinn gegenüber dem Vorjahr zurückging. Treiber der positiven Entwicklung war insbesondere das Vermögensverwaltungsgeschäft, das von steigenden Kundeneinlagen und höheren Einnahmen profitierte.

Auch die starken Geschäfte in Hongkong und anderen asiatischen Märkten trugen maßgeblich zum Ergebnis bei. Insgesamt stiegen die Einnahmen der Bank um etwa 4 Prozent auf rund 68 Milliarden US-Dollar.

An den Börsen reagierten Anleger positiv. Die Aktie legte nach Veröffentlichung der Zahlen zu, da das Ergebnis trotz Belastungen durch einmalige Kosten über den Erwartungen lag. Gleichzeitig signalisierte die Bank, dass ihr strategischer Umbau weitgehend abgeschlossen ist und sie künftig stärker auf profitable Geschäftsbereiche wie Vermögensverwaltung und wohlhabende Privatkunden setzen will.

HSBC gehört gemessen an den Vermögenswerten zu den größten Banken der Welt und ist die größte Bank Europas.

Der Fokus auf vermögende Kunden gilt als zentraler Bestandteil der zukünftigen Strategie. Analysten sehen darin einen wichtigen Faktor für stabile Erträge in einem Umfeld mit schwankenden Zinsen und zunehmender Regulierung.

SK

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