Der Autobauer BMW hat im Jahr 2025 zum dritten Mal hintereinander einen Rekordabsatz in den USA erzielt. Mit 388.897 verkauften Fahrzeugen konnte der deutsche Premiumhersteller seinen Absatz dort um 4,7 Prozent steigern – ein beachtliches Ergebnis in einem anspruchsvollen Marktumfeld.
BMW setzte 2025 so viele Autos in den USA ab wie nie zuvor – und das trotz hoher US-Importzölle, die unter anderem deutsche Hersteller belasten. Ein entscheidender Vorteil: Ein großer Teil der US-Verkäufe stammt aus dem eigenen Werk in Spartanburg (South Carolina), wo BMW lokal produziert und so die Zölle abfedern kann.
Allerdings verlief das vierte Quartal etwas schwächer: Die Verkäufe gingen um etwa 3,4 Prozent zurück im Vergleich zum Vorjahr. Doch der amerikanische Markt bleibt für Premiumhersteller ein zentraler Absatzpfeiler – besonders für SUVs und typische BMW-Kundenmodelle. Neben der Kernmarke BMW stieg der Absatz der Marke Mini in den USA um rund 9 Prozent, was das Gesamtergebnis weiter stärkt.
Im selben Zeitraum verlor die Volkswagen-Tochter Audi bei ihren US-Verkäufen deutlich, mit einem Rückgang von rund 16 Prozent im Jahr 2025.
Die Zahlen zeigen, dass BMW seine Position im US-Premiumsegment stabil ausbaut, auch wenn einzelne Quartale schwächer ausfallen. Die lokale Produktion in Spartanburg zahlt sich gerade dort aus, wo Zölle und Handelspolitik Druck erzeugen. Gleichzeitig spiegeln die Differenzen zwischen BMW und Wettbewerbern wie Audi, die deutlich schrumpfende Verkäufe melden, die Verwerfungen im globalen Automarkt wider.
SK