Wie die Smart Factory die Wirtschaft verändern wird

Smart Factory Bildquelle: depositphotos.com/Scharfsinn

Technologien, die unser Leben leichter machen sollen, besitzen privat so gut wie alle: Sei es ein Smartphone, ein Fitnesstracker oder dass Sie die Heizung im Wohnzimmer von unterwegs aus regulieren können. Dieser Trend hin zu immer effizienteren Technologien gibt es auch in der Industrie.

Egal, ob Sie es Industrie 4.0, das industrielle Internet der Dinge oder Smart Manufacturing nennen – die Kraft der Technologie ist in der gesamten industriellen Welt spürbar und verändert die Wertschöpfungsketten sowie Produktionsmethoden grundlegend.

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass Hersteller durch den Einsatz digitaler Technologien wie Big Data Analytics, KI, fortschrittlicher Robotik und 3D-Druck nicht nur die Effizienz und Produktivität, sondern auch den Umsatz steigern können. Das Zauberwort hierfür: Smart Factory.

Laut dem Digital Transformation Institute von Capgemini intelligente Fabriken in den nächsten fünf Jahren bis zu 1,5 Billionen US-Dollar zur Gesamtproduktion des Industriesektors beitragen könnten – ungeachtet der Coronakrise. Dies ist auf die intelligenten Technologien zurückzuführen, die es den Fabriken ermöglichen, mehr zu produzieren und gleichzeitig die Kosten zu senken.

Was bedeutet Smart Factory?

Wir besitzen ein Smartphone und vielleicht auch einen Smart TV – doch was bedeutet “Smart Factory” oder “Smart Manufacturing”? Dahinter verbirgt sich derselbe Ansatz wie bei den privaten Geräten: Man nutzt Konnektivität und den Zugriff auf Daten in Echtzeit, um Prozesse zu verbessern.

Laut der Smart Manufacturing Leadership Coalition (SMLC) bedeutet Smart Manufacturing „die Fähigkeit, bestehende und zukünftige Probleme über eine offene Infrastruktur zu lösen, mit der Lösungen schnell und geschäftlich implementiert werden können, um die Wertschöpfung zu steigern.

Wie jede Technologie, birgt das Smart Factoring zahlreiche Vorteile:

  • Verbesserte Produktivität:
    Intelligente Fertigungsprozesse ermöglichen einen besseren Zugriff auf Daten in einem gesamten Supply-Chain-Netzwerk. Echtzeitdaten beschreiben, was der Hersteller wann benötigt, was die Dinge für Lieferanten effizienter macht, die problemlos Anpassungen an Bestellungen vornehmen können. Die Datenübertragung läuft dabei beispielsweise über Kupferkabel.
  • Innovation und qualitativ hochwertige Produkte:
    Wenn die Produktivität verbessert wird, spart dies Geld, das dann in die Produktentwicklung investiert werden kann. Nach der Analyse zeigen intelligente Fertigungsdaten, wo sich die Kundenbedürfnisse befinden, und Manager können das Wissen für neue Produkte mit höherer Qualität anwenden.
  • Energieeffizienz:
    Alle Hersteller können Sie Ihren CO2-Fußabdruck durch weniger Abfall reduzieren, aber energieintensive Industrien können dann am meisten Energie sparen, wenn sie nicht die Energieverschwendung reduzieren, sondern auch Produkte dadurch erschwinglicher machen.

Ein Wandel für Industrie und Wirtschaft

Die industrielle Fertigung war für die deutsche Wirtschaft immer ein wichtiger Eckpfeiler, der sich dank Smart Facturing im Wandel befindet. Branden wie die Automobil-, die Elektro-, die Chemische Industrie, die Metallindustrie und der Maschinenbau verändern ihre Produktionsabläufe bereits hin zur Smart Factory. Dass durch die Automatisierung der Prozesse auch Arbeitsplätze wegfallen, ist eine logische aber bittere Pille des Fortschritts.

Diese intelligente Art und Weise der Herstellung hat zur vierten Industriellen Revolution geführt, in der Hersteller mithilfe der Cloud-Technologie große Datenmengen speichern und darauf zugreifen, die innerhalb einer Fabrik oder über die gesamte Lieferkette hinweg verwendet werden können.

Hersteller auf der ganzen Welt sollten auf intelligente Fertigungsweisen hinarbeiten, um Schritt zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit der Zeit werden diese Investitionen den Prozess verbessern, Geld sparen und den Umsatz steigern.

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